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Wissen Sie…

Wissen Sie, dass in der Burg in Ústí jährlich das Musikfestival Støekover Mumie stattfindet? Die Party mit der untraditionellen Musik hebt nicht nur jüngere Zuhörer von den Stühlen, sondern auch die Omas aus den Häuschen der Vorburg.



Burggeschichte

Künstler auf der Burg Støekov

Der weltbekannte Goethe, der Romantik Mácha, Komponist Wagner, die Maler Richter und Doerell und auch Dichter Körner. Diese alle haben Støekov gesehen und sind ihrem Zauber erlegen und dann haben sie geschrieben, gemalt, und komponieret wie niemals vorher. Nur Richard Wägner musste die Muse ein bißchen “rücken“. Im Jahre 1842 hat er sich bei Vollmond in einem Bettflaken vermummt und ist in der Burg gebummelt. Er hat vielleicht viele Leute erschrocken, aber es stand dafür. Auf der Burg Støekov hat er ein Gedicht verfasst, das später eine Grundlage für ein Libretto der bekannten Oper “Tannhäuser“ geworden ist. Zweiundzwanzig Jahre vorher hat eine geheimnisvolle Silhouette von Støekov den Maler Ludwig Richter zum Aufmalen des bekannten Bildes “ Überfahrt am “Schreckenstein“ bewogen. Das Bild ist heute in der Dresdner Gemäldegalerie ausgestellt. Die Reproduktion der nicht minder gelungenen Werke von Ernst Gustav Doeller könnt ihr gerade auf der Burg beschauen. Es befindet hier auch seine Gedenktafel

Mit dem 19.Jahrhundert beginnen wir absichtlich. Damals hat sich Romantismus verbreitet, der die Seelen erregt und die Phantasie schüren. Die Streifzüge und die Besichtigungen der Ruinen waren Mode. Und so hat er die Aufmerksamkeit gefesselt. Die magische Atmosphäre der langen Geschichte, die durch Geheimnis umsponnen war, hat dort die Touristen angezogen.

Durch die Jahrhunderte

Damit der Staat prosperiert hat, brauchte man die Zölle erheben. Damit man die Zölle erheben könnte, musste man Wareneinfuhr und Warenzufuhr behüten. Damit man ein Geschäft behüten könnte, brauchte man Wachzollstelle aufzubauen. Der Basaltfelsen, der aus der Wassefläche von Elbe in der Höhe 100 Meter emporragt, hat sich zum Bau der Burg mit der Station ideal zu sein. Damaliger König Jan Lucemburský hatte ein anderes Problem – Geld. Er hat das salomonisch aufgelöst. Im Jahre 1316 hat er das Dorf Støekov dem reichen Pragerstadtbürger Pešek aus Veitmile mit der Bedingung beschert, dass er hier eine Burg aufrichtet. Drei Jahre später, wann die Große Siedlung fertig war, hat er Støekov im Lehen den “Vartenberkové“ von Tetschen übergeben.

Das Herrschergeschlecht Vartenberk hat die Burg etwa 100 Jahre besessen und hat sich um ihre Erweiterung verdient gemacht. Im 15.Jahrhunder haben sich die Besitzer abgewechselt. Im Jahre 1485 ist in das Eigentum von Hanuš Glac aus Starý dvùr übergegangen, der die Umbau zum Zweck einer Vergrößerung der Wohnräume auf der Burg ausgeführt hat. Im Jahre hat die Familie Lobkowitz die Burg gewonnen, der sie bis heute gehört. Sie haben schon ein ganzes Vermögen auf ihre Umgestaltungen, Rekonstruktionen und Erhaltbau geopfert. Nur unter der Regierung Václavs (der erste Zugehörige dieses Geschlechtes in Støekov) wurde 300 Schock Groschen und 500 Gulden verbaut.

Die Festung keine Festung

Obwohl Støekov als keine militärische Festung erbaut wurde, war die Burg dazu vielmals benutzt. Aber trotzdem blieb ihr Aussehen nicht so viel verändert. Also bis im Jahre 1757, wann sie von dem General Laudon bombardiert wurde. In einen steilen Felsen werden sechs Kanonenkugel als eine traurige Erinnerung eingelassen. Auf einmal kann man aus einem Ort auf dem Burghof sehen. Es geht die Rede, dass wenn ihr diesen Ort findet, erfüllt es euch bis 6 Tage der sehnlichste Wunsch.

Støekov hat schon wichtige Rolle bei den Hussitenkriegen mitgespielt, wann die Ordensschwester aus dem Teplitzer Kloster und der Propst Jan aus Roudnice in den festen Wänden ein Zufluchtsort gefunden haben. Im Dreißigjährigen Krieg haben sich die Sachsen und die Schweden abgewechselt. Støekov wurde niedergebrannt und im Jahre 1658 verlassen. Jedoch auch die baufälligen Wände waren so stark, damit sie im Siebenjährigen Krieg die preußische Armee bewillkomen haben. Das ist ihnen unselig geworden. Gegen die Preußen haben die Kroaten mit dem Artilleriefeuer angestürmt, was vor allem Große Siedlung und Kapelle ausgebatet hat.

Touristische Saison

Letzte Armee hat Zeit verweht und Støekov hat sich in einer romantischen Ruine verwandeln begonnen. Ab 19. Jahrhundert lockt die Burg in ihren durch die Geschichte bezauberten Wänden immer mehrere Besucher. Die Burgrestauration funktioniert seit dem Jahre 1830, dort verkürzen sich die ungeduldigen Besucher ihre Zeit vor dem Anfang der Besichtigung. In einer touristischen Atraktion hat sich Støekov am Anfang des 20. Jahrhunderts verwandelt. Die wirtschaftlichen Gebäude in der Vorburg waren auf die Gastzimmer geregelt.

Im Jahre 1961 wurde angeblich an den Orten des damaligen Gutes und des Meierhofes ein Feuer inszeniert. Damals sollte nähmlich ein President Ústí nad Labem besuchen und die strebsamen Beamten hatten Angst , dass die Unmöglichkeit des Parkens von einem Regierungsauto das Staatsoberhaupt verstimmt. Die historischen Gebäude sind verbrannt und unten der Burg wurde ein Parkplatz aufgerichtet.

Die Burg Støekov gehört schon fast die Hälfte Jahrtausends dem Herrschergeschlecht Lobkowitz. In dieser Zeit ist im Besitz des Herren William, der die Burg nach dem Jahr 1989 restituiert hat. Um Objekt wird gut gekümmert. Die Touristen erfreuen die eingewiesenen Worte der angenehmen Begleiter, Erfrischung in einer stilen Burgrestaurant und auch die Saisonausstellungen in der Galerie.

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